PEA beim Pferd – was sagt die Wissenschaft wirklich?

PEA beim Pferd – was sagt die Wissenschaft wirklich?

PEA ist längst nicht nur ein Begriff aus der Welt der Ergänzungsfuttermittel. Der körpereigene Stoff wird seit vielen Jahren wissenschaftlich untersucht. Doch wie sieht die Forschung speziell beim Pferd aus? Gibt es bereits Untersuchungen – und was wurde dabei beobachtet?


PEA ist Gegenstand wissenschaftlicher Forschung

PEA steht für Palmitoylethanolamid. Es handelt sich um eine körpereigene, lipidähnliche Substanz, die auch natürlicherweise in verschiedenen Geweben vorkommt.

PEA ist in der Wissenschaft bereits seit Jahrzehnten bekannt und wurde in unterschiedlichen Forschungsbereichen untersucht. Dabei beschäftigen sich Wissenschaftler unter anderem mit den biologischen Eigenschaften von PEA und seiner Rolle innerhalb körpereigener Regulationsprozesse.

Die wissenschaftliche Literatur zu PEA ist inzwischen umfangreich. Ein großer Teil dieser Forschung stammt allerdings aus Untersuchungen am Menschen, aus Laboruntersuchungen sowie aus anderen Bereichen der Veterinärmedizin.

Doch auch beim Pferd gibt es erste veröffentlichte wissenschaftliche Beobachtungen.

Gibt es wissenschaftliche Untersuchungen zu PEA beim Pferd?

Ja.

Im Jahr 2020 wurde in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Animals eine Fallserie veröffentlicht, in der der Einsatz von ultramikronisiertem PEA bei vier Springpferden dokumentiert wurde.

Die Pferde wurden über mehrere Monate begleitet. Die Wissenschaftler dokumentierten während dieses Zeitraums unter anderem den klinischen Verlauf und die Entwicklung der Lahmheitsbeurteilung.

Damit gehört diese Veröffentlichung zu den bislang wenigen wissenschaftlichen Arbeiten, die sich direkt mit PEA beim Pferd beschäftigen.

Was wurde bei den Pferden beobachtet?

Besonders interessant sind die von den Autoren beschriebenen Beobachtungen während des Untersuchungszeitraums.

Bei den vier Pferden wurden im Verlauf Verbesserungen bei der Beurteilung der Lahmheit dokumentiert. Die Autoren berichten außerdem, dass die Pferde im weiteren Verlauf wieder trainiert wurden und in den sportlichen Einsatz zurückkehrten.

Die Veröffentlichung zeigt damit, dass PEA inzwischen auch Gegenstand konkreter veterinärwissenschaftlicher Beobachtungen beim Pferd ist.

Wichtig ist dabei die richtige Einordnung: Es handelte sich um eine Fallserie mit vier Pferden und nicht um eine große kontrollierte klinische Studie.

Warum ist die Forschung rund um PEA interessant?

PEA ist kein künstlich entwickelter Stoff, sondern eine Substanz, die auch im Organismus natürlicherweise vorkommt.

Genau das macht PEA seit vielen Jahren für die Forschung interessant.

Wissenschaftliche Arbeiten beschäftigen sich unter anderem damit, wie PEA in körpereigene Regulationsprozesse eingebunden ist und über welche biologischen Mechanismen diese Substanz ihre Funktionen ausübt.

Dabei wurden verschiedene Mechanismen und Signalwege untersucht. Die Forschung hierzu ist deutlich umfangreicher als die bislang verfügbare Datenlage speziell beim Pferd.

Für Pferdehalter ist deshalb vor allem eine Unterscheidung wichtig:

PEA ist wissenschaftlich gut bekannt und Gegenstand umfangreicher Forschung – die spezifische Forschung am Pferd befindet sich jedoch noch in einem früheren Stadium.

Was bedeutet die bisherige Forschung für Pferdehalter?

Die vorhandene Literatur zeigt zunächst etwas sehr Grundsätzliches:

PEA ist kein wissenschaftlich unbekannter Stoff.

Es existiert Forschung zu seinen biologischen Eigenschaften und inzwischen gibt es auch erste veröffentlichte Beobachtungen direkt bei Pferden.

Gleichzeitig ist es wichtig, Forschung nicht größer darzustellen, als sie tatsächlich ist. Eine Fallserie mit vier Pferden kann interessante Beobachtungen liefern und Ansatzpunkte für weitere Forschung schaffen – sie ersetzt jedoch keine große kontrollierte Studie.

Gerade deshalb bleibt die weitere wissenschaftliche Entwicklung rund um PEA beim Pferd spannend.

Unser Anspruch bei VM-MAESTRO

Bei VM-MAESTRO möchten wir PEA nicht mit großen Versprechen erklären.

Unser Anspruch ist vielmehr, Qualität, Transparenz und Wissen miteinander zu verbinden.

Deshalb unterscheiden wir bewusst zwischen dem, was wissenschaftlich untersucht wurde, dem, was in einzelnen Untersuchungen beobachtet wurde, und dem, was daraus tatsächlich abgeleitet werden kann.

Denn wer sich für PEA entscheidet, sollte nicht nur wissen, was er seinem Pferd füttert, sondern auch verstehen können, was hinter diesem besonderen Stoff steckt.

 

Qualität beginnt mit dem, was drin ist.

 

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