Juckreiz kann für Pferde ausgesprochen unangenehm sein.
Scheuern an Mähne und Schweif, empfindliche Haut oder ständiges Kratzen können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Besonders bekannt ist das Sommerekzem – eine allergische Reaktion auf Bestandteile im Speichel bestimmter stechender Insekten.
Doch unabhängig von der jeweiligen Ursache lohnt sich ein Blick darauf, was bei Juckreiz und allergischen Hautreaktionen im Körper passiert.
Dabei begegnet man unter anderem einem interessanten Zelltyp:
den Mastzellen.
Und genau diese Zellen spielen auch in der wissenschaftlichen Beschäftigung mit PEA eine Rolle.
Was sind Mastzellen?
Mastzellen gehören zum Immunsystem.
Werden sie aktiviert, können sie verschiedene Botenstoffe freisetzen – darunter Histamin, Prostaglandine und weitere Mediatoren.
Bei allergischen Reaktionen können solche Prozesse eine wichtige Rolle spielen.
Ein bekanntes Beispiel beim Pferd ist das Sommerekzem. Hier handelt es sich um eine komplexe allergische Überempfindlichkeitsreaktion, bei der unter anderem IgE-Antikörper, Mastzellen und weitere Immunmechanismen beteiligt sind.
Juckreiz ist dabei nicht das Ergebnis eines einzigen Botenstoffs, sondern entsteht durch ein Zusammenspiel unterschiedlicher Prozesse.
Wo kommt PEA ins Spiel?
PEA steht für Palmitoylethanolamid.
Es handelt sich um einen Stoff, der natürlicherweise auch im Körper vorkommt und zur Gruppe der N-Acylethanolamine gehört.
PEA wird im Zusammenhang mit unterschiedlichen körpereigenen Regulationsmechanismen untersucht.
Besonders interessant für das Thema Haut ist dabei:
PEA und Mastzellaktivität.
Was zeigen Untersuchungen?
In einer Laboruntersuchung wurden Mastzellen aus Hundehaut allergisch stimuliert.
Unter den untersuchten Bedingungen war PEA mit einer geringeren Freisetzung verschiedener Mastzellmediatoren verbunden – darunter Histamin, TNF-α und Prostaglandin D₂.
Damit liefert die Untersuchung einen interessanten Hinweis darauf, warum PEA im Zusammenhang mit Mastzellaktivität wissenschaftliche Aufmerksamkeit bekommen hat.
Auch aus der klinischen Veterinärmedizin gibt es interessante Daten.
In einer Untersuchung erhielten 160 Hunde mit atopischer Dermatitis und Juckreiz acht Wochen lang ultramikronisiertes PEA.
Im Verlauf gingen sowohl die von den Besitzern bewertete Juckreizintensität als auch die tierärztlich bewerteten Hautveränderungen zurück.
Die richtige Einordnung ist allerdings wichtig:
Die Studie war offen und hatte keine Placebogruppe. Sie liefert deshalb interessante klinische Hinweise, ist aber kein endgültiger Wirksamkeitsnachweis.
Was bedeutet das für Pferde?
Genau hier ist eine klare Trennung wichtig.
Die beschriebenen PEA-Untersuchungen zu Mastzellen und Juckreiz stammen überwiegend aus anderen Tierarten.
Die Ergebnisse können deshalb nicht einfach auf das Pferd übertragen werden.
Beim Pferd wissen wir jedoch, dass Mastzellen und andere Immunmechanismen beispielsweise bei allergischen Hautreaktionen eine Rolle spielen.
Aus Untersuchungen anderer Tierarten wissen wir wiederum, dass PEA im Zusammenhang mit Mastzellaktivität untersucht wurde.
Gerade diese Überschneidung macht die wissenschaftliche Beschäftigung mit PEA, Mastzellen und Hautreaktionen interessant.
Was bislang fehlt, sind kontrollierte klinische Untersuchungen, die gezielt untersuchen, welchen Einfluss die Fütterung von PEA auf Juckreiz oder allergische Hautreaktionen beim Pferd hat.
Warum ist PEA trotzdem so interessant?
PEA ist kein Stoff, den der Organismus grundsätzlich erst durch die Fütterung kennenlernt.
Der Körper bildet PEA selbst.
Gerade deshalb ist die Beschäftigung mit diesem Stoff so spannend: PEA wird im Zusammenhang mit natürlichen Regulationsmechanismen untersucht, die an unterschiedlichen Vorgängen im Organismus beteiligt sind.
Mastzellen sind nur ein Teil davon.
Wer sich intensiver mit PEA beschäftigt, entdeckt deshalb schnell, dass hinter diesem zunächst wenig bekannten Stoff deutlich mehr steckt als nur drei Buchstaben.
Und genau diese Zusammenhänge möchten wir bei PEA WISSEN · by VM-MAESTRO verständlich erklären.
Unser Ansatz bei VM-MAESTRO
Wir möchten weder aus Ergebnissen anderer Tierarten Wirkversprechen für Pferde ableiten noch interessante wissenschaftliche Erkenntnisse verschweigen.
Für uns bedeutet das:
zeigen, was untersucht wurde.
erklären, warum ein Zusammenhang interessant ist.
und klar sagen, wo die Grenzen der aktuellen Datenlage liegen.
So kann jeder Pferdehalter selbst nachvollziehen, warum PEA zunehmend Aufmerksamkeit bekommt und warum sich eine genauere Beschäftigung mit diesem körpereigenen Stoff lohnt.
Bei Pferden mit starkem oder anhaltendem Juckreiz bleiben Ursachenklärung, geeignetes Management und gegebenenfalls tierärztliche Betreuung selbstverständlich wichtig.
Qualität beginnt mit dem, was drin ist.
Bei VM-MAESTRO setzen wir auf reines, ultramikronisiertes PEA mit transparenter Deklaration.
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PEA WISSEN · by VM-MAESTRO